Fortbildungsangebot
Kurs: Bay K 76/2012 Lebenshilfe-Zertifikat
Tiergestützte Pädagogik und Therapie mit Hund
Sechsteilige Lehrgangsreihe
Kooperationsveranstaltung der Lebenshilfe - Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz
Tiergestütztes Arbeiten mit dem Hund wird zunehmend in pädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeldern eingesetzt und findet bei Fachleuten immer größere Anerkennung. Der Einsatz eines Hundes durch qualifizierte Pädagogen/innen und Therapeuten/innen ermöglicht einen raschen Bindungsaufbau, bietet Sicherheit, Beziehung, Vermittlung von Sozialkompetenzen, fördert die Konzentration, Motorik und die Sinneswahrnehmungen, hilft Ängste abzubauen, bietet Geborgenheit u.ä.
Gerade in der Arbeit mit beeinträchtigten Menschen ist der Hund ein vielseitiger Helfer, der ohne Probleme zu den Menschen oder in die Einrichtung kommen und dort eingesetzt werden kann.
Die Lehrgangsreihe besteht aus der Vermittlung theoretischer Grundlagen und praktischen Einheiten, die den Einsatz eines - charakterlich geeigneten - Hundes ermöglichen sollen. Eine fachliche Eignung und Grundwissen über Hundeausbildung werden vorausgesetzt, ebenso Grundgehorsam und Zuverlässigkeit des eigenen Hundes bei Teilnahme an den Praxisseminaren.
Ihr Nutzen
- Theoretisches Wissen über die Möglichkeiten und den Einsatz eines Hundes
- Rechtliche und strukturelle Voraussetzungen
- Wissenserweiterung psychologischer und pädagogischer Grundlagen
- Einführung in tiergestützte Psychomotorik und Körperarbeit
- Praktische Ausbildung mit dem Hund und des Hundes selbst
- Erarbeitung der Einsatzmöglichkeiten im eigenen Berufsfeld
Methoden
Theoretische Grundlagenvermittlung, Projekt- und Gruppenarbeit, Selbsterfahrung und -reflexion, Videoaufnahmen, Gespräche, praktisches Erproben, Ausbildung und Training mit dem eigenen Hund, Praxiseinheiten


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