Unsere Fahrt zum Weltkongress
Unter dem Motto Rechte werden Wirklichkeit findet der Weltkongress der Vereinigung "Inclusion International" dieses Jahr vom 16. bis 19. Juni 2010 in Berlin statt. Das weltweite Treffen wird von der Lebenshilfe-Bundesvereinigung und von "Inclusion Europe" veranstaltet.
Der Lebenshilfe-Landesverband Bayern bot dazu eine Fortbildungsfahrt für erwachsene Menschen mit Behinderung an. Hier können Sie lesen, was die 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser besonderen Berlinreise erlebt haben.
Begleitet wird die Truppe von Carola Stamm-Schmidt, Fachpädagogin für Erwachsenenbildung, und Harald Völkl. Der ehemalige Zivildienstleistende des Lebenshilfe-Landesverbandes hat die Eindrücke und Erlebnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Kongresstagen aufgezeichnet.
Unsere Tage in Berlin
»Dienstag, 15. Juni: Anreise und Treffen der Selbstvertreter
»Mittwoch, 16. Juni: Eröffnung und Beginn des Weltkongresses
»Donnerstag, 17. Juni: Selbstvertreter stärken

- Wir fahren nach Berlin (Foto: Harald Völkl)
Dienstag, 15. Juni 2010: Treffen der Selbstvertreter
Wir sind gemeinsam mit der Bahn im ICE nach Berlin gefahren.
Dort besuchen wir den Kongress "Inclusion International".
Ein Kongress ist eine Versammlung vieler Menschen.
"Inclusion International" ist der englische Name einer Vereinigung.
Sie hat viele Mitglieder aus Ländern auf der ganzen Welt.
Sie setzt sich für Menschen mit Behinderung ein.
Wir haben gleich am Anfang einiges über Berlin erfahren:
In Berlin wohnen drei Millionen Menschen.
Berlin hat andere Ampelmännchen.
Für Berlin stehen der "Berliner Bär" und die Currywurst.
Als wir am Kongress angekommen sind, haben wir viele Menschen mit Behinderung getroffen.
Sie kommen aus 74 Ländern, zum Beispiel aus Kanada, Österreich, England und Finnland.
74 Länder sind fast die halbe Welt.
14:00-15:30 Uhr:
Beim Vorbereitungstreffen am Kongress haben wir in einer kleinen Gruppe zusammengearbeitet. Alle Gruppenmitglieder stellten sich vor. Sie kamen aus ganz Deutschland, aus Saarbrücken, Amberg, Kassel, Hamburg und vielen weiteren Orten.
Einige Leute unserer Gruppe hatten bereits mehr, andere weniger Erfahrung mit Kongressen.
Anschließend wurden alle Kleingruppen in eine große Gruppe zusammengeführt.
Jede Kleingruppe stellte das, was sie besprochen hatte, kurz vor.
Die größten Wünsche aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren:
- den Begriff "Inklusion" mit Leben zu füllen
- mehr Gerechtigkeit
- Kontakte mit Menschen aller Länder zu knüpfen
- die Bedeutung des Wortes "Selbstvertretung" zu erfahren
- Besserstellung (zum Beispiel im Beruf und Gehalt)
- einen umfassenden Überblick über ihre Rechte zu erhalten
Nach einer Kaffeepause wurde allen erklärt, wie der Kongress aufgebaut ist, so dass sich jeder leicht zurecht finden kann. Zum Beispiel konnte man dem Referenten (das ist derjenige, der einen Vortrag am Kongress hält) mittels grüner, gelber und roter Karten zu verstehen geben, dass der Vortrag
- GEFÄLLT (GRÜNE KARTE)
- ANSTRENGEND IST (GELBE KARTE)
- ZU SCHWIERIG IST (ROTE KARTE).
16:00-17:30 Uhr:
In kleinen Gruppen wurde uns die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen vorgestellt.
Bei den Vereinten Nationen machen die meisten Länder der Welt mit.
Eine Konvention ist ein Vertrag. In der Behindertenrechtskonvention (auch: UN-Konvention) stehen die Rechte von behinderten Menschen.
Behinderte und nicht behinderte Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
Alle Teilnehmer bekamen den Vertrag ausgeteilt. In der Gruppe wurde das Thema "Wohnen" bei Menschen mit Behinderung angesprochen.
Mehr Wohnformen, zum Beispiel Mini-Wohngemeinschaften oder eigene Wohnungen, wurden gewünscht.
Alle Mitglieder waren sich auch einig, dass behinderte Menschen immer die Wahl haben sollen, wie, wo und mit wem sie wohnen wollen.
Die Konvention sagt, dass alle Menschen mit Behinderung immer die Wahl haben müssen, wo und mit wem sie wohnen wollen –
und zwar unabhängig von ihrem persönlichen Hilfebedarf.
Am Ende haben wir gemeinsam als Zusammenfassung festgehalten:
PROBLEME
- Medikamentenzuzahlung
- Wenige barrierefreie Arztpraxen
- Zu große Wohnheimgruppen
- Zu wenig leichte Sprache bei Behörden
- Zu wenige Arbeitsplätze
- Niedrige Löhne
- Selten Anerkennung als gleichwertiger Gesprächspartner
- Fehlende Ansprechpartner am Arbeitsplatz
WAS GUT IST
- Pflege
- Kündigungsschutz am Arbeitsplatz
WÜNSCHE
- Umsetzung der UN-Konvention in die Wirklichkeit
- Mehr Unterstützung beim Eintritt in den Arbeitsmarkt
- Viele verschiedene Wohnformen
- Hilfestellungen im öffentlichen Leben
- Gleichberechtigung
- Mehr Privatsphäre
- Wahl der Wohnform: WO und MIT WEM? unabhängig vom Hilfebedarf
Nach all der Arbeit gings an unserem ersten Tag in Berlin dann zum Abendessen in eine Pizzeria.

- Christian Feilbach (r.), Mitarbeiter des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern, bei der Eröffnung des Kongresses (Foto: Harald Völkl)
Mittwoch, 16. Juni 2010: Eröffnung und Beginn
10:00-11:30 Uhr:
In einer großen Versammlung mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde der Kongress eröffnet.
Es waren über 2500 Leute im Saal.
Am Anfang liefen 30 Menschen mit Behinderung mit den Flaggen von 30 Ländern ein. Das war ein Symbol dafür, dass der Kongress international ist. Auch wir waren als Fahnenträger mit dabei.
"International" bedeutet, dass Menschen mit Behinderung aller Länder vereint werden.
Viele Redner haben in der Versammlung Vorträge gehalten.
Sie forderten, dass Menschen mit Behinderung selbst über ihre Lebensweise entscheiden dürfen.
Sie sagten, dass Menschen mit Behinderung über ihre Rechte Bescheid wissen müssen.
Auch die Sozialministerin von Deutschland Ursula von der Leyen hat gesprochen.
Sie sagte, dass sie Gleichberechtigung für behinderte Menschen durch gleiche Regeln in ganz Europa möchte.
Bundeskanzlerin Angela Merkel schickte ein Video.
Sie sagte, dass sie gegen Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung ist und fordert, dass Rechte Wirklichkeit werden.
In Folgendem waren sich alle einig:
- Die UN-Konvention ist ein Startpunkt.
- Von diesem Vertrag ausgehend sollen Rechte für behinderte Menschen Wirklichkeit werden.
- Menschen mit und ohne Behinderung können und müssen viel voneinander lernen.
14:00-15:30 Uhr:
Nach der Mittagspause, in der wir Holzschnitzern zusehen konnten, erfuhren wir mehr über die Bedeutung des Vertrags für Selbstvertreter – also für uns alle.
Der Vertrag ist wichtig, weil er Rechte für Menschen mit Behinderung auf…
- Gleichbehandlung
- Gleichheit vor dem Gesetz (behinderte Menschen werden vor Gericht anerkannt)
- inklusive Bildung (nicht behinderte Menschen und behinderte Menschen lernen zusammen)
- angemessene gesundheitliche Versorgung
- Arbeit
- einen guten Lebensstandard
- Wahl der Wohnung und Wohnform
… festschreibt.
Wie können wir uns an seiner Verwirklichung beteiligen?
- Einbindung von Menschen mit Behinderung in die Politik
- Mehr Mitsprachemöglichkeiten
- Unterstützer am Wohnort finden (zum Beispiel Politiker)
- Indem wir die Ergebnisse des Inclusion International-Kongresses mit allen teilen!
Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden können, sagt der Vertrag.
Und dazu sollen sie alle Unterstützung bekommen, die sie brauchen.
16:00-17:30 Uhr:
Wir haben weiter über die UN-Konvention diskutiert. Dabei kamen folgende Ergebnisse heraus.
- Familien sind für Menschen mit Behinderung wichtig, denn sie sind ein Bindeglied zwischen behinderten Menschen und der Gesellschaft.
- Ein Recht auf eigene Kinder und eine eigene Familie ist für behinderte Menschen wichtig.
- Vor dem Gesetz sollen alle Menschen gleich sein. Es darf keine Vormundschaft geben, sondern nur Selbstbestimmung mit so viel Unterstützung, wie benötigt wird.
- Jeder Mensch mit Behinderung sollte frei wählen können, wie er wo mit wem wohnt.
- Inklusive Bildung soll der Regelfall werden. Das bedeutet, dass Kinder mit Behinderung auf die gleiche Schule gehen können wie Kinder ohne Behinderung.
Wir erfuhren, dass es weltweit 650 Millionen behinderte Menschen gibt, wovon etwa 130 Millionen geistig behindert sind. Man sagt auch, die Menschen haben eine Lernbehinderung oder sind intellektuell beeinträchtigt.
Am zweiten Abend unserer Berlinreise besichtigten wir gemeinsam den Reichstag und das Brandenburger Tor. Anschließend aßen wir die für Berlin typische Currywurst.
- Auf Besichtigungstour in Berlin: Als Teilnehmer mit dabei die beiden Mitarbeiter des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern Franziska Reinsperger (links) und Christian Feilbach (3.v.l.) (Foto: Harald Völkl)
Donnerstag, 17. Juni 2010: Selbstvertreter stärken
09:00-10:30 Uhr:
Es fand wieder eine Vollversammlung statt.
Wir hörten interessante Reden. Eine Selbstvertreterin aus dem Libanon nannte vier Dinge, die ihr besonders wichtig waren.
- Familie ist für Menschen mit Behinderung wichtig. Sie ist das Bindeglied zwischen ihnen und der Gesellschaft.
- Inklusive Bildung ist notwendig. Das bedeutet, dass behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam zur Schule gehen dürfen.
- Menschen mit Behinderung müssen sich in der Gesellschaft selbst behaupten. Sie müssen Vorurteile bekämpfen und Aufklärung betreiben.
- Feiert das Leben!
Im Libanon fand dazu auch ein Seminar statt. Es half Eltern und Selbstvertretern, gegen Vorurteile anzutreten und mehr Mut zu fassen, sich selbstbewusst für die Rechte von Menschen mit Behinderung einzutreten.
Die Sozialministerin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, erklärte in einfacher Sprache, was ihr in der rheinland-pfälzischen Politik für behinderte Menschen wichtig ist. Sie setzt sich für Integrationsfirmen und inklusive Schulen und Kindergärten ein.
Integrationsfirmen sind Firmen, wo Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten.
Inklusive Schulen sind Schulen, in denen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen können.
Sie nannte uns ihren Leitspruch:
"Leben wie alle – mittendrin von Anfang an."
Menschen mit Behinderung sollen von Kindesalter an gleichberechtigt leben dürfen.
Laurenz Aselmeier, ein weiterer Redner, nannte drei wichtige Begriffe:
"Einmischen – Mitmischen - Selbstmachen"
Menschen mit Behinderung sollen eigenständig und selbstbewusst sein.
11:00-12:30 Uhr:
Es stand die Frage im Raum:
"Wie können wir die Selbstvertreterbewegung stärken?"
Wir lernten: Es gibt viele Selbstvertretungsgruppen mit verschiedenen Namen (Vereinte Stimme, Alle zusammen) – aber alle haben das gleiche Ziel. Das Ziel heißt: Inklusion und Gleichberechtigung.
Wie können wir das Ziel erreichen?
Das wurde in einer Diskussion geklärt:
- Mitbestimmung in Räten
- Rechte von Menschen mit Behinderung stärken
- Besondere Hilfe für sprech- und hörbehinderte Menschen
- Selbstbewusst sein
- Selbstständigkeit lernen – von Grund auf
- Sich selbst für die eigenen Rechte stark machen
- Unterstützer suchen
Der Redner sagte: "Wir brauchen Unterstützung. Wirklich gute Unterstützung."
14:00-15:30 Uhr:
Nach einem tollen Mittagessen haben wir erfahren, wie Selbstvertretung in inklusiven Schulen Wirklichkeit werden kann. Selbstvertretung ist die Voraussetzung für Beteiligung in der Gesellschaft.
Uns wurde ein Beispiel einer inklusiven Schule mit 300 Schülern genannt. Dort lernt man gemeinsam mit nicht behinderten Kindern, wie man vor vielen Menschen reden und auswählen und entscheiden lernen kann. Mit diesen Fähigkeiten kann man sich gut selbst vertreten.
Dann stellte sich eine Gruppe von Menschen aus Australien mit Namen "VALID" vor, die Menschen mit Behinderung Unterstützung bei der Selbstvertretung anbietet. Sie sagen, dass sie
- Hinter Menschen mit Behinderung stehen – sie klären über Rechte auf
- Neben Menschen mit Behinderung stehen – sie helfen bei der Selbstvertretung
- Vor Menschen mit Behinderung stehen – sie werben und klären die Gesellschaft auf
Am Abend machten wir eine Schiffsrundfahrt auf der Spree. Anschließend besuchten wir den Alexanderplatz und bummelten dort eine Weile. Nach einem leckeren Abendessen an einer Imbissbude kehrten wir in unser Hotel zurück.
Ulf-Dietrich Clauder aus unserer Gruppe hat einen tollen Ausspruch auf dem Kongress gemacht:
"Wir haben es hier nur mit Freunden zu tun."

- Fortbildungsfahrt zum Weltkongress: Teilnehmer Horst Brausam (vorne) in Berlin (Foto: Harald Völkl)
Freitag, 18. Juni 2010: Lebensumstände verbessern
09:00-10:30 Uhr:
Der erste Redner ist Robert aus Nicaragua. Er fordert, dass klare Aussagen statt schwammige Worte für die Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit Behinderung getroffen werden.
Er sagt, dass für eine wahre Demokratie Inklusion statt Ausschluss Wirklichkeit werden muss.
Inklusion, so der Redner, kann stattfinden, wenn…
- Menschen mit Behinderung uneingeschränkten Zugang zu allem haben dürfen, zu dem sie es möchten
- Menschen mit Behinderung verstärkt mit der Gesellschaft reden
- Armut eingedämmt wird.
Er nannte uns einen Ausspruch, der lautete:
"Wir sind das, was wir sind, dank der Unterschiede, die uns ausmachen."
Anschließend folgte eine zweite Rede über "Europas Kampf gegen Armut und Ausschluss aus der Gesellschaft".
Der Redner erklärte uns, dass es ein Papier von den vereinten Nationen gibt, das Ziele enthält. Diese Ziele sind unter anderem die Bekämpfung von Armut, mehr Bildung und mehr Arbeitsplätze.
"Was hat das nun mit Menschen mit Behinderung zu tun?", fragte der Redner.
Es geht darum, dass durch mehr Bildung auch inklusive Bildung gemeint ist – behinderte und nicht behinderte Kinder sollen gemeinsam zur Schule gehen dürfen. Menschen mit Behinderung soll Zugang zu Lehrgängen, also Trainings, ermöglicht werden. Sie sollen auch an der Universität tätig werden dürfen.
Armutsbekämpfung soll direkt mit den Rechten von behinderten Menschen verknüpft sein:
- Es sollen gute Beispiele von Programmen für Menschen mit Behinderung ausgetauscht werden.
- Es soll für Forschungsergebnisse geworben werden, die der Armutsbekämpfung dienen.
- Mehr Arbeitsplätze sollen für alle Menschen geschaffen werden.
Schon jetzt sind etwa 300 Projekte am Laufen. Es wurden 160 Millionen Euro ausgegeben.
Der Redner sagte:
"Bildung ist Recht und Investition gleichermaßen."
Das heißt: Jeder soll Bildung bekommen. Und dadurch werden alle leistungsfähiger!
Auch der dritte Redner schloss sich den Punkten an. Er sagte, wir brauchen eine bessere Versorgung und Bildung von Menschen mit Behinderung.
11:00-12:30 Uhr:
In diesem spannenden Teil ging es darum, Selbstständigkeit in der Gemeinde zu lernen. Für Menschen mit Behinderung wurde gefordert:
- Menschen mit Behinderung sollen ein eigenes Heim und die notwendige Unterstützung dazu bekommen.
- Sie sollen wählen können, wo, mit wem, mit wie vielen Mitbewohnern und mit welchem Unterstützer sie leben möchten.
- Sie sollen ihren Tagesablauf selbst bestimmen können – wann sie essen, wann sie schlafen, usw.
Ein kanadischer Zusammenschluss vieler Menschen erklärte uns, dass es Heime in Kanada gibt, in denen mehr Angestellte als Menschen mit Behinderung sind.
Das ist schlecht, so kann Selbstbestimmung nicht Wirklichkeit werden.
Die Leute aus Kanada erklärten:
"Ja, wir haben eine Behinderung, aber alle haben eine Behinderung."
Damit meinen sie: Menschen mit Behinderung sind nicht anders!
Sie haben lediglich mehr Behinderungen als andere, die zum Beispiel nur eine Brille tragen.
Eine Gruppe aus Mexiko mit dem Namen "Kadima" sagte, Menschen mit Behinderung sollen echte Vollzeitjobs bekommen – aber nicht ohne faires Einkommen!
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Nach dem Fußballspiel am Nachmittag Deutschland-Serbien, sahen wir uns am Abend unseres vierten Kongresstages gemeinsam die Hackeschen Höfe in Berlin an.
Und im Anschluss an das Abendessen hielten wir gemeinsam eine Abschlussbesprechung im Hotel.
Einige unserer Eindrücke vom Weltkongress:
- Viele von uns freuten sich über die neuen Ideen, die sie für eine freie Wahl der Wohnung erhalten haben.
- Auch der Aufruf zu mehr Selbstbestimmung und Freiheit stieß auf breite Zustimmung.
- Den Kongress fanden alle toll.
- Unsere Gruppe ist nun bereit, noch aktiver zu werden, ihre Rechte zu vertreten und die Botschaft des Kongresses in die Gesellschaft, in Heime, Werkstätten und Wohnungen zu tragen, denn es gilt:
- NICHTS ÜBER UNS OHNE UNS
Samstag, 19. Juni 2010: Abschied von Berlin
Nach all den vielen Eindrücken vom Weltkongress und von der Weltstadt Berlin, haben wir für den letzten Tag nur noch unsere Heimreise geplant.
Es war einfach schön, dabei gewesen zu sein.


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