Werkstätten sicher in die Zukunft führen
Wie mache ich meine Werkstatt fit für die Zukunft? Dieser Aufgabe stellten sich Leitungskräfte aus fünf Bundesländern bei der Lehrgangsreihe "Zukunft der Werkstätten gestalten - kompetent und innovativ". In der berufsbegleitenden Fortbildung lernten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auf sozialpolitische, wirtschaftliche und auch personelle Entwicklungen zukunftssichere Antworten für ihre Werkstatt zu finden. Der Lehrgang startete im Februar letzten Jahres und endete nun mit der dreitägigen Abschlussprüfung in Erlangen. Dazu einer der Teilnehmer: "Das waren interessante Tage, in denen ich nochmals viel über mein eigenes Führungsverhalten erfahren habe." Die nächste Lehrgangsreihe beginnt im Frühjahr 2014. Weitere Infos und ein Anmeldeformular gibt es »auf den Seiten des Fortbildungsinstituts.
Leben im Alter: Experten in eigener Sache
 Expertentreff bei der Lebenshilfe Bayern (Foto: Anita Sajer)
"Ich musste mit 60 aufhören zu arbeiten. Von einem Tag auf den anderen. Ohne jede Vorbereitung. Das war schlimm", so äußerte sich ein Teilnehmer im Expertengespräch über das Leben von älteren Menschen mit Behinderung. Dazu hatte die Lebenshilfe Bayern in die Landesgeschäftsstelle in Erlangen eingeladen. Bei dem Treffen wollte die Lebenshilfe von den Experten in eigener Sache erfahren, wie sie sich einen gelungenen Übergang vom Arbeitsleben ins Rentendasein vorstellen und vor allem, wie die Lebenshilfe die älteren Menschen dabei unterstützen kann. Beim Expertengespräch mit dabei waren (im Bild von links): die Referentin Renate Baiker sowie die Experten Werner Wolf (im Rollstuhl), Alfons Kraus, Erich Müller, Jürgen Taubert, Maria Distler, Klaus Sucker, Jutta Arlt und die Referentin Barbara Dengler.
Neuer Besucherrekord auf Werkstättenmesse
 Gut besucht: Der Messestand "Lebenshilfe Fortbildung" (Foto: Anita Sajer)
Auch auf der Werkstättenmesse 2013 konnten sich die Lebenshilfen Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz über großes Interesse an ihren Fortbildungsangeboten freuen. Mit über 21.100 Gästen erreichte die beliebte Leistungs- und Produktschau der Werkstätten für Menschen mit Behinderung darüber hinaus erneut einen Besucherrekord, so die Veranstalter der viertägigen Messe in Nürnberg. Unter den gut 230 Ausstellern präsentierten sich wieder viele Lebenshilfe-Werkstätten sowie der traditionelle Gemeinschaftsstand "Lebenshilfe Fortbildung". Weitere Infos gibt es unter »Aktionen / Messeauftritte.
Gemeinsam stark für Kinder und Jugendliche
 Am Gemeinschaftsstand "Offen für Vielfalt - Werte (er)leben" wurde mit Begeisterung gemalt und philosophiert (Foto: Anita Sajer)
Sich gemeinsam mit anderen für die Wertebildung bei jungen Menschen stark zu machen, das habe sie von Anfang an am Wertebündnis überzeugt. So die Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, auf dem Kongress "sehensWERT", zu dem das Wertebündnis Bayern 1.500 Gäste in die Messe München geladen hatte. Mit dabei waren über 500 Mädchen und Jungen, die bei verschiedenen Aktionen mitmachen, Wertmarken sammeln und tolle Preise gewinnen konnten. Die Lebenshilfe Bayern präsentierte sich am Gemeinschaftsstand Offen für Vielfalt – Werte (er)leben. Dort waren unter anderem auch der stellvertretende Vorsitzende Klaus Meyer sowie Vorstandsmitglied Wolfgang Franz anwesend (im Bild mit Barbara Stamm am Stehtisch). Das Wertebündnis ist eine Initiative von Ministerpräsident Horst Seehofer, der den Kongress persönlich eröffnet hatte. Weitere Infos und ein Video zum Kongress gibt es auf den Internet-Seiten zum Wertebündnis Bayern.
Lebenshilfe fordert Wahlrecht für alle
 In Berlin mit dabei (von links): Gerhard John, Christian Schmidt und Dr. Jürgen Auer (Foto: Hans D. Beyer)
Auch behinderte Menschen, für die eine "Betreuung in allen Angelegenheiten" eingerichtet ist, müssen wählen können. Das forderte die Lebenshilfe Bundesvereinigung auf ihrem Parlamentarischen Abend in Berlin. Bisher werden diese Frauen und Männer automatisch von Wahlen ausgeschlossen. Diese Regelung im Bundeswahlgesetz sei diskriminierend und müsse noch vor der nächsten Bundestagswahl gestrichen werden, so die Bundesvorsitzende Ulla Schmidt vor mehr als 100 Abgeordneten des Bundestages. Auf dem Parlamentarischem Abend waren auch der stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Gerhard John, und Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer vertreten - im Bild mit Staatsekretär Christian Schmidt aus Fürth. Weitere Infos gibt es auf der Homepage der Bundesvereinigung.
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