Austausch mit Behinderten-Beauftragten

Welche Ziele hat der neue bayerische Behinderten-Beauftragte? Und wie geht es weiter mit dem Bundes-Teilhabe-Gesetz? Darüber diskutierten rund 60 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Lebenshilfe Bayern auf einer Tagung in Nürnberg.

Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer (links) im Gespräch mit dem neuen bayerischen Behinderten-Beauftragten Holger Kiesel (Foto: Anita Sajer)

Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer (links) im Gespräch mit dem neuen bayerischen Behinderten-Beauftragten Holger Kiesel (Foto: Anita Sajer)

Referentin Barbara Dengler (stehend) mit den Mitgliedern des Ausschusses Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter (Foto: Anita Sajer)

Referentin Barbara Dengler (stehend) mit den Mitgliedern des Ausschusses Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter (Foto: Anita Sajer)

Als besonderen Gast konnte Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer den neuen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Bayern, Holger Kiesel, begrüßen.

Kiesel ist seit Ende Januar 2019 im Amt. Er will sich unter anderem dafür einsetzen, dass mehr Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam wohnen und arbeiten können. Das betonte Kiesel in seinem Impuls-Referat auf der Tagung der Lebenshilfe Bayern. Kiesel selbst arbeitete bisher als Hörfunk-Journalist und Kabarettist beim Bayerischen Rundfunk. Weitere Infos unter www.behindertenbeauftragte.bayern.de

Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter

Weitere Gäste auf der Tagung waren die Mitglieder des Landesausschuss Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter. Sie berichteten über ihre erste, eigene Tagung zum Thema Bundes-Teilhabe-Gesetz im Dezember 2018. Sie wollen sich auch weiterhin mit anderen Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter aus der Orts- und Kreisebene und auch bundesweit regelmäßig austauschen und dauerhaft vernetzen.

Themen auf der Tagung

Hauptthema der zweitägigen Tagung war erneut das Bundes-Teilhabe-Gesetz und seine Umsetzung in Bayern. Der Lebenshilfe-Landesverband informierte unter anderem über Aktuelles zur bereits beschlossenen Übergangsvereinbarung zum gemeinschaftlichen Wohnen, zu den Diskussionen über das künftige Bedarfs-Ermittlungs-Instrument und zu den anstehenden Verhandlungen für neue Rahmenverträge.

Weitere Themen auf der Tagung waren die Finanzierung von Förderschulen, das Projekt "Büwa - Begleiteter Übergang Werkstatt - allgemeiner Arbeitsmarkt" sowie die künftige Generalistische Pflegeausbildung.

HEP-Schule in Herzogenaurach

Die Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt und die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) aus Nürnberg wollen eine Fachschule für Heilerziehungspflege (HEP) in Herzogenaurach gründen. Der Geschäftsführende Vorstand der örtlichen Lebenshilfe, Josef Hennemann, informierte über die konkreten Pläne und die Zusammenarbeit mit der GGSD. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Dokumentation im Netz

Die Tagung für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der bayerischen Lebenshilfen fand am 4. und 5. April 2019 in Nürnberg statt. Die Dokumentation zur Tagung gibt es demnächst im Online-Mitgliederbereich unter Materialien / Geschäftsstelle.