Behinderten-Beauftragter bei Lebenshilfe

Wie können Menschen mit Behinderungen ihre Anliegen erfolgreich selbst vertreten? Darüber konnte sich der Ausschuss Selbst-Vertreterinnen und Selbst-Vertreter der Lebenshilfe Bayern nun mit dem Behinderten-Beauftragten der bayerischen Staatsregierung, Holger Kiesel, austauschen.

Der Lebenshilfe-Landes-Ausschuss mit dem bayerischen Behinderten-Beauftragten Holger Kiesel (rechts) (Foto: LH Bayern)

Der Lebenshilfe-Landes-Ausschuss mit dem bayerischen Behinderten-Beauftragten Holger Kiesel (rechts) (Foto: LH Bayern)

Bei dem Treffen in Erlangen betonte Kiesel unter anderem, wie wichtig aus seiner Sicht politische Bildung und Teilhabe für und von Menschen mit Behinderungen sei. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass Themen wie Barriere-Freiheit und Gleichberechtigung in der Politik kaum beachtet würden.

Der Landes-Ausschuss der Lebenshilfe Bayern und der bayerische Behinderten-Beauftragte vereinbarten, sich auch künftig auszutauschen und - wo möglich - gegenseitig zu unterstützen.

Der Behinderten-Beauftragte

Der Hörfunk-Journalist Holger Kiesel ist seit Ende Januar 2019 als Behinderten-Beauftragter der bayerischen Staatsregierung im Amt. Er will sich unter anderem dafür einsetzen, dass mehr Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam wohnen und arbeiten können. Weitere aktuelle Infos zu seiner Tätigkeit gibt es unter www.behindertenbeauftragte.bayern.de

Der Landes-Ausschuss

Der Landes-Ausschuss Selbst-Vertreterinnen und Selbst-Vertreter der Lebenshilfe Bayern setzt sich auf Landes-Ebene für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein. Seine Themen sind vor allem Selbst-Bestimmung, Barriere-Freiheit sowie Geld-Fragen. Seine Mitglieder kommen aus ganz Bayern und sind auch in örtlichen Lebenshilfe-Gremien aktiv. Vorsitzende des Landes-Ausschusses ist Claudia Franke aus Neumarkt.

Die öffentlichen Diskussions-Papiere des Landes-Ausschusses gibt es hier.