Eingliederungshilfe: Austausch mit Bezirken

Um selbstbestimmt leben und teilhaben zu können, brauchen Menschen mit Behinderungen individuelle Unterstützung, Förderung und Assistenz. Damit diese gewährt werden, dafür sind in Bayern die Bezirke zuständig. Grund genug, sich als Lebenshilfe auch auf höchster Ebene regelmäßig mit den überörtlichen Trägern der Eingliederungshilfe auszutauschen.

Barbara Stamm (4. von rechts) und Josef Mederer (5. von rechts) mit ihren Delegationen beim Gespräch in München (Foto: Bezirk Oberbayern)

Barbara Stamm (4. von rechts) und Josef Mederer (5. von rechts) mit ihren Delegationen beim Gespräch in München (Foto: Bezirk Oberbayern)

Treffen in München

Deshalb trafen sich die Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Landtagspräsidentin a. D. Barbara Stamm, und der oberbayerische Bezirkstagspräsident, Josef Mederer, nun erneut zu einem Gespräch in München. Dabei ging es vor allem um das Bundes-Teil-Habe-Gesetz (BTHG), das aktuell in Bayern umgesetzt wird.

Von Seiten der Lebenshilfe waren bei dem Gespräch mit dabei: die stellvertretende Vorsitzende Hildegard Metzger, Vorstandsmitglied und Münchner Altlandrätin Johanna Rumschöttel, die oberbayerische Bezirkssprecherin, Edith Dieterle, die Bezirksreferentin Sibylle Fuhlbrügge und Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer.

Treffen in Bayreuth

Wenige Wochen davor war die Lebenshilfe-Vorsitzende zum Austausch bereits nach Bayreuth gereist. Darüber wie Menschen mit Behinderungen und ihren Familien auch künftig am besten geholfen werden kann, diskutierte Barbara Stamm dort mit dem 2018 neu gewählten, oberfränkischen Bezirkstagspräsidenten Henry Schramm.

Von Seiten der Lebenshilfe waren mit dabei der oberfränkische Bezirkssprecher Günther Hofmann, der Bezirksreferent Gerald Kubik, die Fachreferentin Ellen Dünkel-Stahl sowie Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer.

Resolution zum BTHG

Die Lebenshilfe hatte bereits nach In-Kraft-Treffen des BTHG gefordert, dass dieses auch in Bayern mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung für alle Menschen mit Behinderungen bringen müsse. Ihre Lebenssituation müsse sich deutlich verbessern.

Wichtig sei dabei, dass die Bezirke als Leistungsträger die Menschen mit Behinderungen selbst, ihre Selbsthilfe-Organisationen sowie die Leistungserbringer bei der Umsetzung des Gesetzes aktiv einbeziehen. Darüber hinaus müssten individuelle und personenzentrierte Hilfen auch und gerade für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen anerkannt und entsprechende Leistungen gewährt werden.

Die Resolution der Lebenshilfe Bayern zur Umsetzung des BTHG in Bayern finden Sie hier.

Aufgaben der Bezirke

Ausführliche Infos zu den Bezirken und ihren Aufgaben gibt es hier.