Großes Interesse am Betreuungsrecht

Wie steht es mit der Reform des Betreuungsrechts? Das wollten über 100 interessierte Fachleute aus den Lebenshilfen in Bayern wissen. Informationen dazu kamen aus erster Hand.

Bild zur #BRR2021-Kampagne (© Lebenshilfe)
Vortrag von Expertin

In ihrem digitalen Vortrag "Selbstbestimmung stärken – rechtliche Betreuung verbessern" bot die ausgewiesene Fachfrau, Dr. Lydia Hajasch, einen ersten Überblick zur geplanten Reform des Betreuungsrechts. Die Rechtsreferentin der Lebenshilfe-Bundesvereinigung zeigte dabei leicht verständlich auf, was sich durch den Regierungsentwurf ändern soll und welche Forderungen die Lebenshilfe dazu hat. Das neue Betreuungsrecht wird voraussichtlich im Januar 2023 in Kraft treten.

Lebenshilfe-Kampagne #BRR2021

In ihrer Kampagne "BetreuungsRechtsReform - aber richtig!" fordert die Lebenshilfe-Bundesvereinigung insbesondere, die Selbstbestimmung und damit das Wunsch- und Wahlrecht der Menschen mit Behinderungen bei der geplanten Reform weiter zu stärken. Ebenso müsse die Qualität der rechtlichen Betreuung stetig verbessert werden. Dafür brauche es auch genügend Geld für die wichtige Arbeit der Betreuungsvereine, die rechtliche Betreuer*innen beraten und fortbilden.

Mehr Informationen zur Kampagne gibt es hier.

Präsentation im Netz

Die Informationsveranstaltung der Lebenshilfe Bayern fand am 22. Februar 2021 digital statt - organisiert und moderiert von Barbara Dengler, Referentin Wohnen und Selbstvertretung. Eine PowerPoint-Präsentation des Vortrags gibt es in der Lebenshilfe-Bayern-Cloud oder kann angefordert werden bei anke.dyhringer@lebenshilfe-bayern.de.