Lebenshilfe trauert um Alwin Hönicke

Der ehemalige langjährige Bezirkssprecher der Lebenshilfen in Schwaben, Alwin Hönicke, ist verstorben. Die Lebenshilfe in ganz Bayern trauert um einen innovativen Streiter und unermüdlichen Kämpfer für die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Alwin Hönicke (Foto: LH Kempten / Ralf Lienert)

Alwin Hönicke (Foto: LH Kempten / Ralf Lienert)

Vorreiter und Impulsgeber

Alwin Hönicke war als Geschäftsführer der Lebenshilfen Kempten und vorher Kaufbeuren stets auch engagierter Vorreiter und Impulsgeber für die anderen Lebenshilfen in Schwaben. So initiierte er 2004 beispielhaft die Gründung des Autismus Zentrum Schwaben gemeinsam mit anderen Lebenshilfen und Organisationen der Behindertenhilfe. Bereits in den 90er Jahren trieb er den Aufbau des Ambulant Unterstützten Wohnens voran. Hönicke lag darüber hinaus insbesondere auch die Förderung und Unterstützung der Kleinsten und ihrer Familien in den interdisziplinären Frühförderstellen am Herzen.

Goldene Ehrennadel

Als langjähriger schwäbischer Bezirkssprecher des Lebenshilfe-Landesverbandes unterstützte und prägte er von 2001 bis 2015 über die Bezirksgrenzen hinaus die Entwicklung der Lebenshilfe in ganz Bayern entscheidend mit. Für seine außerordentlichen überregionalen Verdienste und seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Anliegen und Interessen von Menschen mit Behinderungen und ihren Familien wurde Alwin Hönicke 2007 mit der Goldenen Ehrennadel der Lebenshilfe ausgezeichnet.

Trauer und Dankbarkeit

Alwin Hönicke verstarb am 18. Juni 2019 im Alter von 61 Jahren nach schwerer Krankheit. Wir trauern mit seiner Familie und allen Weggefährten und sind dankbar für die gemeinsame Zeit bei der Lebenshilfe in Bayern.

Eine ausführliche Würdigung seines unermüdlichen Einsatzes für Menschen mit Behinderungen finden Sie hier.