Politik muss Teilhabe aller weiterhin fördern

Der Lebenshilfe-Landesverband Bayern gratuliert den Ministerinnen und Ministern sowie der Staatssekretärin und den Staatssekretären des neuen bayerischen Kabinetts zu ihrer Ernennung und dankt gleichzeitig den Ausscheidenden für die vertrauens- und respektvolle Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren. Anlässlich der Vereidigung des neuen Kabinetts fordert der Verband, dass die bayerische Staatsregierung auch in Zukunft die Anliegen von Menschen mit Behinderungen im Blick hat.

Eine zentrale sozialpolitische Aufgabe bleibe, das Bundesteilhabegesetz in Bayern so umzusetzen, dass es die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen und ihrer Familien wirklich verbessert. Ziel müsse weiterhin mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung für alle sein, betont Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer in Erlangen.

Der Lebenshilfe-Landesverband Bayern setzt sich seit über 55 Jahren als Dachorganisation der bayerischen Lebenshilfen für die Anliegen und Interessen insbesondere von Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Familien ein. Der Verband hat heute 160 rechtlich selbstständige Mitgliedsorganisationen, die gut 40.000 Menschen mit Behinderungen und deren Familien unterstützen, fördern und begleiten. Mit rund 900 Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen hat die Lebenshilfe in Bayern ein umfassendes Netz kompetenter Hilfe für Menschen mit Behinderungen aufgebaut: von den Frühförderstellen und Kindertageseinrichtungen über Schulen und Wohnangebote, Werkstätten und Freizeitmaßnahmen bis hin zur Tagesstruktur für alte Menschen mit Behinderungen.

Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern ist seit 2001 Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Die Lebenshilfe ist bundesweit aktiv als Elternverband und Selbsthilfevereinigung, Fachverband und Einrichtungsträgerin. Sie ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig.

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