Bayerische Delegation bei Versammlung in Berlin
Mit einer starken Delegation war die Lebenshilfe Bayern bei der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung in Berlin vertreten. “Unsere Stärke liegt im Miteinander. Wir freuen uns auf die weitere bundesweite Zusammenarbeit der Lebenshilfe für Inklusion und Teilhabe. Herzlichen Glückwunsch!", so die Landesvorsitzende Carolina Trautner nach der Wiederwahl von Ulla Schmidt als Bundesvorsitzende.
© Lebenshilfe Bayern - Jürgen Auer
© Lebenshilfe Bayern - Jürgen Auer
© Lebenshilfe Bayern - Jürgen Auer
© Lebenshilfe Bayern - Jürgen Auer
© Lebenshilfe Bayern - Jürgen Auer
Vorstandswahlen auf Bundesebene
Der Glückwunsch galt auch dem Vorsitzenden der Lebenshilfe Freising, Robert Wäger. Er wurde erstmals in den Bundesvorstand gewählt.
Darüber hinaus wurde die bisherige stellvertretende Bundesvorsitzende Monika Haslberger, ebenfalls Lebenshilfe Freising, für ihr langjähriges bundesweites Engagement mit der Ehrenmitgliedschaft der Bundesvereinigung geehrt. Haslberger ist langjähriges Mitglied des Landesvorstandes und seit Mitte Oktober 2025 stellvertretende Landesvorsitzende. Zu den Vorstandswahlen auf Bundesebene war sie nicht mehr angetreten.
Bundessozialministerin als Gastrednerin
Gastrednerin auf der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe-Bundesvereinigung war Bundessozialministerin Bärbel Bas. Sie sicherte zu, dass bei der Eingliederungshilfe keine Leistung gekürzt oder gestrichen werden wird. Vielmehr solle Bürokratie abgebaut werden.
Bundesweite Kampagne “Teilhabe ist Menschenrecht”
Zur Diskussion rund um die Finanzierung der Eingliederungshilfe kündigte die Bundesvorsitzende Ulla Schmidt für das Jahr 2026 die bundesweite Lebenshilfe-Kampagne “Teilhabe ist Menschenrecht” an.
Weitere Themen der Versammlung waren unter anderem die Bezeichnung “geistige Behinderung” sowie der “Masterplan Selbst-Vertretung”.
Zum Masterplan brachten Selbst-Vertreter Georg Leikamm von der Lebenshilfe Fürth und Fachreferentin Barbara Dengler vom Lebenshilfe-Landesverband Bayern ihre Erfahrungen aus Bayern ein.
Zur Bezeichnung „Menschen mit geistiger Behinderung“ sprach unter anderem Selbst-Vertreterin Claudia Franke von der Lebenshilfe Neumarkt. Die Vorsitzende des Landesausschusses Selbst-Vertretung des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern ist seit Mitte Oktober Mitglied des Landesvorstandes. Darüber hinaus engagiert sie sich bundesweit im Lebenshilfe-Rat behinderter Menschen.
Die Mitgliederversammlung hat nach der Diskussion beschlossen, dass die Bezeichnung „Menschen mit geistiger Behinderung“ durch „Menschen mit Unterstützungsbedarf“ bzw. "Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung" ersetzt werden soll. Außerdem hat die Versammlung ein Positionspapier verabschiedet, um die Lebenssituation und Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und komplexen Beeinträchtigungen zu verbessern.
Lebenshilfe-Medienpreis BOBBY verliehen
Auf der Mitgliederversammlung wurde der Medienpreis BOBBY 2025 verliehen. Preisträger sind der ARD-Sportexperte Frank Busemann und die Geschwister Marian und Tabea Mewes, die sich in (Sozialen) Medien für eine inklusive Gesellschaft stark machen.
Die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe-Bundesvereinigung fand mit gut 400 Teilnehmenden aus ganz Deutschland am 14. und 15. November 2025 in Berlin statt.
Der Lebenshilfe-Landesverband Bayern war dabei prominent vertreten mit der Landesvorsitzenden Carolina Trautner, den beiden stellvertretenden Landesvorsitzenden Monika Haslberger und Andrea Siemen, Schatzmeister Thomas Resch, Vorstandsmitglied Claudia Franke sowie mit Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer und Fachreferentin Barbara Dengler.
Viele weitere Informationen gibt es auf der Website der Lebenshilfe-Bundesvereinigung unter https://www.lebenshilfe.de/.
