Kurs: 204062

Affektive Störungen: Depressionen und manisch-depressive Störungen

Solange wir leben, erleben wir verschiedene Gefühle, die sich wie Ebbe und Flut abwechseln. Die Gefühlswelt eines Menschen kann sich krankhaft verändern. Nicht nur die Stimmung, sondern auch das Denken, körperliches Erleben und Antrieb können eingeschränkt (man spricht von Depression) oder inadäquat gesteigert sein (man spricht von Manie). Diese Zustände können einander folgen wie bei manisch-depressiven Störungen. Eine Abgrenzung zum normalen Erleben ist dann möglich, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, z. B. die Dauer der Episode, die Ausprägung der Störungen, mehrere krankhafte Erscheinungen, phasischer Verlauf mit gesunden Intervallen.

Inhalte

  • Klassische Symptome von affektiven Störungen
  • Atypische Symptome bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Diagnostik und Differenzialdiagnostik
  • Behandlungsmöglichkeiten
  • Umgang mit den Betroffenen, die man in "drei Gestalten" erlebt: manisch, depressiv und normal
  • Multifaktorielle Entstehungsmechanismen: genetische, neurobiologische Ursachen, Überlastung (Stress)
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Infos in aller Kürze
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen, Fachdienste und Führungskräfte, die Menschen mit Behinderungen und affektiven Störungen begleiten

Termin

08.10.2020, 10:00 Uhr bis
09.10.2020, 17:00 Uhr

Leitung
Margarita Panfilova, Ärztin
Lehrgangsgebühren

310,00 €
Verpflegung ohne ÜN 54,00 €
Verpflegung bei ÜN 72,00 €
Einzelzimmer 58,00 €  

Baustein für Lehrgangsreihe

LGR-12; -13; -14

Veranstaltungsort
Erlangen