Kurs: 204049

Den Abschied vor Augen

Sterben und Tod begleiten - Hospizarbeit mit Menschen mit einer geistigen Behinderung

Die Begleitung eines Menschen im Sterben und in der Trauer stellt eine besondere Herausforderung dar, insbesondere bei Menschen mit Beeinträchtigungen. Gilt es hier doch, sich mit dem sterbenden Menschen gemeinsam den Fragen des Abschiednehmens, des Todes und dem "Danach" zu stellen, aber auch für die Angehörigen Wege der Trauer und des Weiterlebens angesichts des Verlustes zu finden.

Was ist angemessenes und hilfreiches Verhalten und Handeln in dieser oft von Unsicherheit und Angst geprägten Situation? Was sind die Bedürfnisse von Sterbenden und Angehörigen? Wie kann Trauerarbeit gestaltet werden?

Diese Veranstaltung bietet Gelegenheit, offene Fragen zu klären, sich im geschützten Rahmen mit dem Thema "Sterben", "Tod" und "Trauer" auseinanderzusetzen und sich über Erfahrungen auszutauschen. Und sie möchte Mut machen, zukünftig sicherer mit der Angst vor dem Tod eines Menschen umzugehen. Dies setzt auch die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Verständnis von Tod und Sterben voraus.

Inhalte

  • Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der Hospizarbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung erkennen
  • Gelassenheit und Verbindlichkeit im Umgang mit Sterbenden/Verstorbenen entwickeln
  • Abschiedsrituale (er-)finden
  • Einfache Wege der Kommunikation bei kognitiver Einschränkung erfahren
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Infos in aller Kürze
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung

Termin

01.10.2020, 10:00 Uhr bis
02.10.2020, 12:15 Uhr

Leitung
Heike Müller, Heilerziehungspflegerin, Hospizbegleiterin
Lehrgangsgebühren

205,00 €
Verpflegung ohne ÜN 44,50 €
Verpflegung bei ÜN 62,50 €
Einzelzimmer 58,00 €  

Baustein für Lehrgangsreihe

LGR-10; -11; -12; -15

Veranstaltungsort
Erlangen