Kurs: 204038

Das Messie-Syndrom und das Vermüllungssyndrom bei Menschen mit Behinderung

Psychische Störungen wie das "Messie-Syndrom" (Organisations-Defizit-Störung) und das "Vermüllungssyndrom" (Diogenes-Syndrom) nehmen zu. Das Seminar will einen Beitrag dazu leisten, dass wir uns ernsthaft mit den betroffenen Menschen und ihren Problemen auseinandersetzen. Dazu dienen ausführliche Fallbesprechungen, Videobeispiele und Diskussionen. Ein Ziel ist, das Verstehen dieser Syndrome zu erleichtern und damit auch das Verständnis für die betroffenen Menschen zu fördern. Ferner geht es darum, dass wir für die täglichen Gratwanderungen in der Arbeit mit den betroffenen Menschen mehr und besseres "Handwerkszeug" zur Verfügung haben.

Das Seminar will Hilfen bei der Beantwortung folgender Fragen anbieten: Wann kann bzw. muss ich als Begleiter/in in die Rechte eines selbstbestimmten Lebens eingreifen und wo endet das "Recht auf das eigene Chaos und die eigene Verwahrlosung"? Welche Möglichkeiten der Hilfe und Betreuung gibt es – und wo liegen die Grenzen? Was sind die möglichen Konsequenzen, die unter Umständen zum Schutz aller Betroffenen gezogen werden müssen?

Inhalte

  • Hilfen zum Verstehen der Menschen mit Messie-Syndrom und Vermüllungssyndrom
  • Vermittlung von praxisbezogenen Grundkenntnissen zu den Erkrankungen
  • Diskussion von professionellen Handlungsmöglichkeiten und Konsequenzen
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Infos in aller Kürze
Zielgruppen

Mitarbeiter/innen aus dem Wohnbereich (ambulant, stationär)

Termin

05.10.2020, 10:00 Uhr bis
06.10.2020, 17:00 Uhr

Leitung
Dr. rer. med. Wolfgang H. Radtke, Dipl.-Politologe, Paar- und Familientherapeut, Supervisor
Lehrgangsgebühren

285,00 €
Verpflegung ohne ÜN  54,00 €
Verpflegung bei ÜN 72,00 €
Einzelzimmer 58,00 €  

Baustein für Lehrgangsreihe

LGR-12; -14; -16

Veranstaltungsort
Erlangen