Kurs: 214051

Suchterkrankungen bei Menschen mit geistiger Behinderung

Suchterkrankungen können jedes Verhalten eines Menschen betreffen: Essen, Kaufen, Alkohol- oder Drogenkonsum usw. Aus einem vielschichtigen Ursachengefüge entsteht durch einen komplexen Prozess eine Sucht. Entsprechend werden verschiedene Behandlungsstrategien entwickelt. Die Umgebung ist häufig bei der Aufrechterhaltung im Sinne der Co-Abhängigkeit mitbeteiligt.

Die Bewältigung der Sucht besteht in der Entwicklung alternativer Verhaltensweisen. Der Schwerpunkt ist der sichere und wertschätzende Umgang mit Betroffenen, ohne deren aktive Mitarbeit keine Erfolge zu erzielen sind. Sehr wichtig ist die Balance zwischen der Verantwortung des Personals und der Selbstbestimmung des Menschen mit Behinderung.

Inhalte

  • Geistige Behinderung und Suchterkrankungen
  • Abhängigkeitssymptome: vor allem Alkohol- und Esssucht
  • Entstehungsfaktoren (die Persönlichkeit der/des Betroffenen, das soziale Umfeld, die "Droge" selbst)
  • Möglichkeiten der Hilfestellung für abhängige Personen
  • Selbstbestimmung vs. Vorgabe vernünftiger Rahmenbedingungen
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Infos in aller Kürze
Zielgruppen

Mitarbeiter*innen, Fachdienste und Führungskräfte, die Menschen mit Behinderung und Suchterkrankungen (diagnostiziert oder vermutet) begleiten

Termin

08.11.2021, 10:00 Uhr bis
09.11.2021, 12:15 Uhr

Leitung
Margarita Panfilova, Ärztin
Lehrgangsgebühren

285,00 €
Verpflegung ohne ÜN 46,50 €
Verpflegung bei ÜN 67,50 €
Einzelzimmer 60,00 €  

Baustein für Lehrgangsreihe

LGR-12/2021
LGR-14/2021
LGR-16/2021

Veranstaltungsort
Erlangen