Kurs: 194051

In der eigenen Wohnung leben mit hohem Unterstützungsbedarf

Selbstständige Wohnformen sind für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und umfassendem Hilfebedarf bis heute kaum verwirklicht. Sobald das Leben in der Ursprungsfamilie infrage steht, bieten sich in der Regel fast ausschließlich Unterbringungsmöglichkeiten in Heimeinrichtungen an.

Dieses Seminar soll Auswege aus diesem Dilemma aufzeigen. Anhand einiger Praxisbeispiele werden folgende Grundlagen vermittelt und zur Diskussion gestellt:

  • Gestaltung von Ablöseprozessen und Übergängen - zur Bedeutung von Beratung und Familienhilfen
  • Individuelle Lebensformen mit Behinderung - "normale" und besondere Ansprüche, "inklusives" Wohnen
  • Organisation häuslicher Hilfen bei hohem Hilfebedarf - Absicherung rund um die Uhr in der eigenen Wohnung
  • Netzwerke und soziale Einbindung - informelle Hilfen und die Gestaltung von Teilhabe
  • Strukturelle Rahmenbedingungen - Rechtsansprüche und Grenzen

Ihr Nutzen

  • Kenntnis der Rechtsgrundlagen zur Durchsetzung individueller Ansprüche auch bei hohem Hilfebedarf
  • Anregungen für die Weiterentwicklung ambulanter Dienstleistungsangebote
  • Ideen zur Verknüpfung informeller und professioneller Hilfen
  • Erarbeitung fachlicher Grundsätze für häusliche Hilfen

Methoden

Präsentation von Praxisbeispielen, systematische Erarbeitung von Handlungsspielräumen für den Aufbau neuer Wohnmöglichkeiten, teilnehmerorientierte Vorgehensweise: Stand und Perspektiven eigener Projekte werden für die Arbeitsprozesse zugrunde gelegt

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Infos in aller Kürze
Zielgruppen

Verantwortliche Mitarbeiter/innen für die Weiterentwicklung inklusiver Wohnmöglichkeiten behinderter Menschen, Angehörige, Menschen mit Behinderung

Termin

07.11.2019,
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Leitung
Wolfgang Urban, Dipl.-Pädagoge, Geschäftsführer fib e. V.
Lehrgangsgebühren

€ 150,00
Tagesverpflegung € 29,50

Weitere Hinweise
  • Baustein für ein Zertifikat - 196011; 196012; 196015
Veranstaltungsort
Erlangen